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Was für Wollsorten gibt es?

Aug 06, 2017 0 Kommentare
Was für Wollsorten gibt es?

Was für Wollsorten gibt es?

Es gibt die unterschiedlichsten Wollarten, wie Schafswolle, Kaschmir, Alpaka, Mohair oder Merino – doch was sind die Unterschiede und was gibt es noch?

Um Textilien herzustellen wird immer noch oftmals gerne zur Wolle gegriffen. Denn Wolle in der Mütze, Schal, Handschuh oder Pullover wirkt sehr wärmend und kann zudem sehr gut aussehen. Wenn Sie den Begriff Wolle hören, dann denken Sie wahrscheinlich zuerst an Schafswolle. Es gibt aber weitaus mehr Wollsorten, als Sie glauben.

Schafswolle beispielsweise hebt sich bereits durch die Optik und ihre Eigenschaften ab. Doch dazu später mehr. In diesem Artikel wollen wir die fünf wichtigsten Wollsorten vorstellen.

SCHAFWOLLE

Hört man den Begriff „Wolle“, dann denkt man sofort an das Schaf. Das ist auch nicht ganz verkehrt, denn in der früheren Zeit war es normal, dass man zur Schafswolle griff. Denn diese war einfach die bekannteste Wollart. Die Schafwolle stammt vom typischen Hausschaf und bringt eine Menge positiver Eigenschaften mit sich.

Schafwolle kann bis zu ein Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne, dass sich die Wolle dann nass oder feucht anfühlt. Aufnehmen ist auch eher der falsche Begriff, denn die Wolle leitet die Flüssigkeit eher weiter.

Des Weiteren besteht die Wolle aus etwa 85% Luft, was bedeutet, dass sich Wolle auch gut als Isolator eignet. Trägt man Wolle am Körper, dann entweicht die körpereigene Wärme kaum und nur sehr langsam.

Wolle kann zudem nicht knittern, genauso wenig, wie dass sie Schmutz aufnimmt. Sollte man Angst davor haben, dass die Wolle Gerüche aufnimmt, können wir Sie hier beruhigen. Denn Wolle reinigt sich sozusagen selbst und nimmt keine Gerüche an oder auf. Alle Gerüche, die entstehen, werden schleunigst wieder an die Luft abgegeben.

Allerdings sind die Fasern der Schafwolle etwas dicker und borstiger, sodass Schafwolle im Vergleich zu anderen Wollsorten etwas kratziger ist.

KASCHMIR

 Eine sehr exklusive und hochwertige Wollsorte ist Kaschmir.  Kaschmir stammt aber nicht vom Schaf, sondern von der  Kaschmirziege. Indem man die Ziege im Unterfell kämmt,  gewinnt man diese teure und hochwertige Wolle. In  Deutschland ist Kaschmir nicht sehr verbreitet, allerdings kommt diese Wolle sehr häufig in der Mongolei, China oder im mittelasiatischen Hochland vor.

Des Weiteren können solche Ziegen hier auch gar nicht gehalten werden. Denn das Unterfell, das man benötigt, bildet sich erst bei Temperaturen um die -40 Grad Celsius. Wie Sie sich wahrscheinlich schon vorstellen können, gewinnt man beim Auskämmen eher sehr wenig Fell. Das ist auch der Grund, weshalb diese Wolle so teuer geworden ist.

Deswegen mischt man Kaschmir oftmals mit günstigeren Wollarten, wie beispielsweise Schafwolle. Das bringt die borstige und kratzige Schafwolle dann dazu, dass sie sanfter wird. Denn Kaschmir ist äußerst weich und atmungsaktiv. Schmutz und Gerüche werden kaum aufgenommen und zugleich wird die Wärme gut gespeichert.

Auch beim Zerknittern ist Kaschmir ganz vorne, denn Kaschmir ist äußerst beweglich und flexible. Dadurch zerknittert es kaum.

ALPAKAWOLLE

Wie der Name dieser Wolle bereits suggeriert, wird diese Wolle aus dem Fell von Alpakas gewonnen. Einmal im Jahr werden die Tiere geschoren, sodass auch diese Wolle recht selten vorkommt. Nachdem man die Tiere geschoren hat, wird die Wolle gewaschen und man sortiert sie nach Farben. Anschließend folgen viele weitere Arbeitsschritte, die hier aber nicht aufgeführt werden, da dies einfach nur den Rahmen sprengen würde.

Alpakawolle ist die Wolle, die am besten die Wärme speichert. Die Fasern sind nämlich von innen hohl, was dafür sorgt, dass die Wärme dort gespeichert wird, sofern die Außentemperaturen kühl genug sind.

Wenn es draußen allerdings warm ist, dann sorgen die Fasern dafür, dass die Wärme abgegeben wird und man den Körper etwas kühler hält. Allerdings kann die Alpakawolle etwas weniger Feuchtigkeit als die Schafwolle aufnehmen, wenn es darum geht, ob sich die Wolle dann irgendwann nass oder feucht anfühlt.

Jedoch ist auch diese Wollsorte geruchs- und schmutzabweisend. Verfilzen tut diese Wolle auch eher nicht.

MOHAIR

Mohair ist eine sehr außergewöhnliche und hochwertige Wollsorte. Sie wird aus den edlen Haarfasern der Angoraziege gewonnen. Hierbei gilt aber, dass die Weichheit und Geschmeidigkeit von der Feinheit der Wolle abhängt. Die Feinheit hängt von dem Alter des Tieres ab. Jüngere Tiere haben feineres und weicheres Haar, als die älteren. So kann man die Stadien der Tiere in drei Kategorien aufteilen.

Das sogenannte „kid“ hat das weichste Fell, da es sich um ein Jungtier handelt. Nachfolgend kommt die „young goat“, dies sind auch Jungtiere, allerdings sind diese noch nicht ganz ausgewachsen. Letztlich kommen die „adult goats“, die die robusteste Wolle besitzen. Denn je älter eine Angoraziege ist, desto fester wird das Fell.

Abgesehen von der Weich- und Feinheit der Wolle besitzt Mohair auch weitere Eigenschaften, die sich durch alle Generationen ziehen. Beispielsweise kann Mohair auch ein Drittel des Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass das Textilprodukt sich nass oder feucht anfühlt. Im Winter hält dieser Stoff zudem warm und im Sommer wird man dadurch gekühlt.

Des Weiteren knittert Mohair auch sehr selten und ist vor allem so beliebt, da es eine antibakterielle Wirkung besitzt.

MERINOWOLLE


 Merinowolle gewinnt man auch durch die Wolle eines Schafs,    allerdings ist es hier kein Hausschaf, sondern ein Merinoschaf.  Der Unterschied zur Schafwolle ist, dass die Faser in etwa nur  halb so dick ist. Eigentlich stammt das Merinoschaf aus  Nordafrika, allerdings gibt es diese Schafart auch inzwischen in  Deutschland, Neuseeland und Australien.

Vor allem Neuseeland und Australien produzieren sehr viel Merinowolle und sind auch die größten Produzenten weltweit. Der Vorteil dieser Wolle gegenüber der Schafwolle ist, dass Merinowolle kaum kratzt und zugleich sehr atmungsaktiv ist. Dadurch trocknet die Wolle auch sehr schnell, sofern diese nass werden sollte.

Bemerkenswert ist auch, dass der Körper im Winter gewärmt wird und im Sommer gekühlt wird, sofern man die Wolle als Textil am Körper trägt. Des Weiteren besitzt die Merinowolle eine antibakterielle Wirkung, sodass sie nicht so häufig gewaschen werden muss.

Merinowolle ist die einzige Sorte, die zugleich einen UV-Schutz bietet, weshalb sich diese Wolle auch sehr für Kinder anbietet.

Wie Sie nun bereits bemerkt haben sollten, gibt es für jeden Anlass eine andere Wollsorte. Sie müssen die für sie passende Wollsorte einfach nur finden und können diese dann ganz bequem bei uns im Online-Shop die passenden Kindermützen erwerben. Denn was die Wolle nun mit sich bringt, haben Sie bereits erfahren!


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