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Woher kommen Bommelmützen?

Apr 03, 2019 0 Kommentare
Woher kommen Bommelmützen?

Gerade bei Kindern sind die Bommel an ihren Pudelmützen oft ein Highlight, was aber kaum jemand weiß ist, wo der Bommel seinen Ursprung hat.

Zwar heißt es, dass die Frau Napoleons des Dritten, Eugenie, die Bommelmütze erfunden habe, aber ganz richtig ist das nicht. Der Legende nach habe sie bei einer Brückeneinweihung in 1858 einem Matrosen, der sich beim Salutieren den Kopf angestoßen hatte, ein Taschentuch auf seine Verletzung gelegt haben. Es färbte sich rot und so wurde der erste rote Bommel angeblich erfunden.

Tatsache ist aber, dass Matrosen in Frankreich bereits seit 1808 einen „Pompom“ an ihren Mützen trugen. Wer schon einmal ein altes Schiff besichtigt hat, der kann sich bestimmt noch daran erinnern wie eng es unter Deck war und wie leicht man sich den Kopf stoßen konnte. Der Bommel auf dem Kopf war also eine zusätzliche Schicht zwischen Kopf und Decke, der die schlimmsten Stöße dämpfen konnte.

Heutzutage tragen nicht mehr alle Seeleute Bommelmützen, aber bei der französischen Marine ist er an einigen Paradeuniformen noch vorhanden. In Frankreich heißt es übrigens, dass es Frauen Glück bringt, wenn sie den Bommel anfassen ohne dass es der Seemann bemerkt. Aber wenn der Seemann es doch bemerkt, dann darf er die Frau küssen.

Denkt man über den Kauf einer neuen Kinder Bommelmütze nach, dann kann man sich guten Gewissens dafür entscheiden. Kinder sehen mit einem lustigen Bommel nicht nur entzückend aus, sondern werden anscheinend auch bei Kopfstößen geschützt.    


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